Lateralsklerose
Effektivität der Aminosäurentherapie bei der Behandlung der Amyotrophischen Lateralsklerose
Die Amyotrophische Lateralsklerose, kurz ALS, ist eine degenerative Krankheit des motorischen Nervensystems. Es handelt sich um eine zunehmende Degeneration vor allem des oberen (ersten, im Gehirn) aber auch des unteren (zweiten, im Rückenmark) Motoneurons bzw. der peripheren Nerven. Infolgedessen kommt es zu einer irreversiblen Muskellähmung des ganzen Körpers und schließlich auch der Atemmuskulatur. Die Amyotrophische Lateralsklerose (ALS) ist eine schnell voranschreitende, degenerative Erkrankung der Motoneuronen (Motoneuron-Erkrankung). Diese leiten Nervenimpulse vom zentralen Nervensystem (ZNS) zu den Muskeln des Körpers und sind daher für alle Bewegungsabläufe zuständig. Die Amyotrophische Lateralsklerose ist eine unheilbare Erkrankung.
Die Aminosäurenpräparate können die neurodegenerativen Prozesse der Neuronen aufhalten und den Verlauf der Erkrankung vorübergehend rückgängig machen. Durch die Auswirkung auf das Synaps-Ende regulieren sie den Glutamatspiegel und haben eine Inhibitionswirkung auf die postsynaptische Übertragungsphase. Sie tragen somit zur Verbesserung des ganzheitlichen Zustandes und Minderung der Krankheitssymptome je nach einzelnen Formen zu.
Es kommt zu einer Verbesserung der Lebensqualität und Lebenslänge des Erkrankten.
Die Aminosäurenpäparate ermöglichen es, direkt auf die biochemischen Mechanismen der Nervenzelle zu wirken, den Erkrankten öffnet sich hiermit eine neue Perspektive zur Heilung von Insult und Schädel-Hirn-Trauma.

