Beispiele aus der Praxis

Eine Patientin aus Köln – 22 Jahre alt, mit Hydrocefalus und spastischer Tetraparese aufgrund einer Kopfverletzung. Die medizinische Prognose war pesimistisch. Anderthalb Jahre nach dem Unfall, hat sie Aminosäuren-Präparate eingenommen. Innerhalb der ersten Kur war die Bewegung der Extremitäten scheinbar und nach einem halben Jahr kam die Sprache zurück.

Zwillinge 5 Jahre alt, aus Italien – ataktische Form der Kinderlähmung, nach einem Monat mittels Aminosäuren-Komplex – Therapie haben sie die ersten Schritte ihres Lebens gemacht. Ein siebenjähriger Bub aus Deutschland, mit Psycho- und Sprachverzögerung, nach dem ersten Verabreichungscyklus wurde er von der Sonderschule in die Hauptschule verlegt.

Cagala Tanja – 13 Jahre, Österreich


 

Tanja kam als Frühgeburt in der 28. Schwangerschaftswoche zur Welt. Die nachfolgende psychomotirische Entwicklung ist gefährdet, es wird die Kinderlähmung diagnositiziert (ZKL). Die Geistige- und Sprachentwicklung ist verspätet, sie leidet an einer schweren spastischen Tetraparese, es kommen bei ihr Gelenkkontrakturen vor, sie ist keiner Bewegung imstande. Die Standard-Heilmethoden sind effektlos.

Im Jahr 2006 – als sie 11 Jahre alt war, wo sie auch noch an epileptischen Anfällen leidet und Antiepileptika bekommt, wird ihr nach einer Konsultation empfohlen, mit der Aminosäurenkur zu beginnen. Die Verabreichung der Aminosäuren fing an und schon während der ersten Kur kommt es zur Verbesserung des psychischen und motorischen Zustandes. Die epileptischen Anfälle setzen zurück, die Antiepileptika werden abgesetzt und die epileptischen Anfälle wiederholen sich nicht mehr. Nach zwei Monaten wird sie aktiver, die Aufmerksamkeit und Konzentration steigen an. Die Lehrer, die Tanja betreuen, komentieren ihren Zustand übertrieben: „ Als ob Tanja etwas in den Ohren gehabt hätte und es ist weg, sie hört zu und reagiert.“ Es kommt zur Verbesserung des Bewegungsapparates – derzeit kann sie schon nach einigen Heilkuren mit der Gehstütze 20 Minuten stehen. Diese Aktivität hatte sie die letzten zwei Jahre abgelehnt, weil sie ihr große Schmerzen verursachte. Große Fortschritte erfolgen in der Sprachentwicklung. Sie ist nun imstande in ganzen Sätzen und Satzverbindungen zu sprechen, man kann mit ihr interaktiv sprechen, sie kann ihre Empfindungen und Erlebnisse beschreiben.

Sie lernt neue Wörter, die sie auch aktiv und korrekt anwenden kann. Die Sprachverbesserung begleitet auch eine Gedächtnisverbesserung. Die Konzentrationsfähigkeit verbessert sich, sie ist imstande selbständig eine halbe Stunde am PC zu spielen, sie kann allein schreiben und malen und bei Gesellschaftsspielen kommt es zur Steigerung der Konzentration und Ausdauer, demnach kann sie mit anderen zusammenspielen. In Folge der Aufmerksamtskeits- und Gedächtnisverbesserung kommt es zur Raumorientierung und ab September 2007 ist es ihr möglich sich selbständig im elektronischen Rollstuhl zu bewegen. So kommt sie ohne Hilfe selbständig zur und aus der Schule. Sie war bisher an Inkontinenzmittel angewiesen, z. Z. verbessert sich die Situation und sie wendet sie nur ausnahmsweise an, was auch zur Integration ins normale Leben führt. Ihr Selbstbewustsein steigt an und die alltäglichen Befürchtungen, Ängste und Unsicherheit weichen ab.

Kubejko Milena - Polen, Alter: 11 Jahre



Die elfjährige Milena leidet seit ihrer Kindheit an Epilepsie. Seitdem die Diagnose im 6. Monat gestellt wurde, hat man sie mittels Kombination diverser Antiepileptika geheilt. In der Symptomatik überwiegen generalisierte myoklonische Anfälle und Absenz. Die psychomotorische Entwicklung ist in Folge von schweren Anfällen verspätet. Im Alter, in dem sie die Schule besuchen soll, hat sie immer noch Anfälle. Angesichts dessen kann sie keine normale Schule besuchen. Sie ist emotionell labil. In der Schule wird sie in eine Klasse mit speziellen Methoden eingeordnet. Im Alter von 10 Jahren wurde die Aminosäurenkur angeregt. Nach zwei Zyklen der Aminosäurenkur kommt es zur deutlichen Senkung der Frequenz und Schwere der Anfälle. chon ab Beginn der Kur verbessert sich ihre Aufmerksamkeit, sie verfügt über mehr Energie. Die Länge der Anfälle verkürzt sich und der Ablauf ist leichter. Die Gefühls-Labilität stabilisiert sich, Milena ist ausgeglichener und es entwickelt sich bei ihr das abstrakte Denken.

Derzeit wird die Aminosäurenkur fortgesetzt und die epileptischen Anfälle sind minimalisiert und die ganzheitliche Entwicklung und Schulergebnisse entsprechen ihrem Alter. Die Aminosäurenkur half nicht nur bei der normalen psychomotorischen Entwicklung bei diesem Mädchen, sondern optimalisierte auch den Verlauf dieser schwerwiegenden Erkrankung.

Savenko Tatjana – 23 Jahre, Deutschland

Savenko Tatjana - Schädelschaden

Das deutsche Mädchen Tatjana erlitt im Jahr 2006 einen schweren Schädelschaden, der Folge eines Autounfalls war. Dieses erwachsene Mädchen, das sich während der Kindheit und der Reifezeit standardmäßig entwickelte und ins Leben trat, ist nach dem Verkehrsunfall ins Koma gefallen und ihr Zustand war schwerwiegend, ihr Leben war in Gefahr. Sie erlitt wiederholt Gehirnblutungen, es entwickelte sich bei ihr ein posttraumatischer Hydrocefalus. Mehrmals unterzog sie sich erfolglos chirurgischen Eingriffen, das Koma dauerte mehr als ein Jahr an. Sie reagierte nicht auf ihre Umgebung, bei der motorischen Stimulation hatte sie keine aktiven Bewegungen in den Extremitäten. Ihre Prognose war schwerwiegend und laut Ärzte ohne Chance auf eine Verbesserung. Das Koma überdauerte. In dieser Zeit entschlossen sich die Eltern für eine Konsultation und nachfolgende Kur mittels Aminosäuren-Komplexe. Die Aminosäuren-Kombination wurde insgesamt 11 Monate, mit Pausen während der jeweiligen Zyklen, verabreicht. Tatjana erwacht aus dem Koma im Laufe der ersten drei Monate, es treten Bewegungen in den Extremitäten auf, sie beginnt zu sitzen. Nach sechs Monaten der Verabreichung beginnt sie zu sprechen, später ist sie imstande selbständig zu essen und trinken. Nach acht Monaten der Aminosäuren-Einnahme beginnt sie zu laufen. Ihr Zustand verbessert sich ständig. In der Klinik, wo Tatjana in Behandlung war, betrachtet man ihre Zustandsentwicklung als ein „Wunder“.

Derzeit überdauern bei Tatjana Probleme beim selbständigen Gehen – sie ist noch unsicher – und hat Gedächtnisprobleme. Sie integriert zurück ins Leben, nimmt Kontakte mit Freunden auf – führt lange Telefongespräche, sie ist imstande am PC zu schreiben und zu kommunizieren. Es kommt zur Erneuerung ihrer Persönlichkeit, die typisch für sie war vor dem Unfall, sie macht Witze und widmet sich ihrem beliebten Kochen.

Es kommt zu einer Verbesserung ihres Zustandes auch über die Gedächtnisprobleme und Unsicherheit beim Gehen, aber sie bereitet sich schon auf die Rückkehr in ihren Job vor. Die Prognose ist günstig und sie hat die Chance, ein normales Leben ohne Unfallsfolgen zu führen.

Elisa – Italien, Alter : 24 Jahre

Elisa - Kinderlähmung

Im Kindesalter wurde bei diesem Mädchen die zerebrale Kinderlähmung diagnostiziert. Die Schädigung des Bewegungsapparates mit der Symptomatik der spastischen Tetraparese wurde durch eine wesentliche ganzheitliche Entwicklungsverzögerung begleitet. Sie konnte nicht allein stehen, nicht einmal mittels Stütze. Im Laufe des Lebens wurde sie diversen orthopedischen Operationen unterzogen ,mit dem Ziel die Spastik zu mindern, das Ergebnis war aber unbefriedigend und kurzfristig. Vor acht Jahren – da war das Mädchen im Alter von 16 – erfuhr ihre Mutter über die Möglichkeit der Aminosäurenkur und brachte das Mädchen zur Konsultation. Es wurde die Kur mittels Aminosäurenkomplexe aufgenommen. Obzwar man die besten Ergebnisse mittels Aminosäuren der ZKL Erkrankten im Kindesalter erziehlt, kam es zur Verbesserung ihres Gesundheitzszustandes. Das Fräulein Elisa war zur Zeit des Behandlungsanfangs 16 Jahre alt.

Man kann voraussetzen, in Hinblick auf die Ergebnisse der Kur, dass wenn man bei der sofortigen Aminosäurenanwendung, nach diagnostizierung, begonnen hätte, wären die Ergebnisse noch wesentlicher. Schon während der ersten Woche der Kur kommt es zur Senkung der Spastik, die Beine sind entspannter. Elisa spürt fast keinen Schmerz und Spannungen. Sie ist imstande mittels Stütze aufzustehen und zu stehen. Es kommt zur Erneuerung und Beschleunigung der Mentalitätsentwicklung. Es verbessert sich ihr Sehvermögen und die Aufmerksamkeit. Die Gefühlslabilität, die nicht nur Elisa, sondern hauptsächlich ihre Mutter und die ganze Familie quält, verbessert sich.

Elisa ist ausgeglichener, sie besucht eine normale Schule, wo sie gute Ergebnisse erziehlt. Sie wurde an der Universität in Turin aufgenommen, wo sie erfolgreich studiert. Schon jetzt, während des Studiums bekommt sie Arbeitsangebote, ihre Zukunft ist gesichert. Die Aminosäurenkur führte zur Verbesserung ihres ganzheitlichen Zustandes und so nachfolgend zur Einreihung ins normale Leben, sie ermöglichte nicht nur die Ausbildung, sondern auch das Erreichen von ausgezeichneten Studienergebnissen an der Hochschule. Die Verbesserung der Bewegungsaktivität ist enorm. Wenn die Kur früher stattgefunden hätte, wären die Ergebnisse noch ausdrucksvoller.

Nikita – Deutschland Alter: 8 Jahre, Autismus

Nikita - Detuschland - Autismus

Nikita kam als gesundes Kind, innerhalb einer normalen Entbindung, zur Welt.  Bis zu seinen drei Jahren, sah seine Entwicklung als völlig normal aus.

Im Alter von drei Jahren merkten die Eltern, dass seine Sprachentwicklung verspätet und abnormal und sein Verhalten gegenüber seiner Umgebung mit Abweichungen verbunden ist. Die Sprache entwickelte sich nicht adäquat dem Alter und die begrenzte Sprachentwicklung verhinderte Nikitas Weiterentwicklung.  

Er besucht einen spezialisierten Kindergarten. Man kann Besonderheiten und Abweichungen im Verhalten gegenüber seiner Umgebung beobachten – besonders gegenüber seinen Altersgenossen und Eltern. Schwerfällig nimmt er Augenkontakt auf, er ist hyperaktiv, gereizt und es treten bei ihm stereotype Verhaltungsmuster und stereotype Bewegungen auf.  Er ist  nicht nur gegenüber Fremden, sondern auch gegenüber Familienangehörigen intolerant.

Mit sechs Jahren diagnostizieren die Ärzte  Kinder Autismus.

Die Eltern wenden sich an das Zentrum der Aminosäuren-Therapie, nach Konsultationen wird die Aminosäuren-Therapie eingeleitet. Nach Beendigung von zwei Kuren mittels Aminosäuren, kommt es zur Verbesserung von Nikitas Zustand. Er wird ruhiger, nimmt engen Augenkontakt mit der Umgebung auf. Die autistischen Neigungen sind weniger ausgeprägt, es kommt zur Verbesserung und Weiterentwicklung der Sprache und es öffnet sich die Möglichkeit einer Sozial-Adaptation im Rahmen der Familie und der breiten Gesellschaft. Es tritt das Bedürfnis des Körperkontaktes auf, die Schaffung von Umgebungs-Beziehungen. In der Schule findet er Freunde, er wird zum Gesellschafts-Bestandteil. Er nimmt an üblichen und außerordentlichen Aktivitäten der Schule teil – auch an Festen unter Anwesenheit von vielen fremden Menschen, hier benimmt er sich völlig normal.

Es kommt zur weiteren Sprachentwicklung als Kommunikationsmittel mit der Umgebung; er kann nicht nur auf Fragen reagieren, sondern auch das Gespräch mit ihm ist aktiv, er zeigt Interesse an der Umgebung, stellt Fragen. Nikita entwickelt sich weiter und mit der Verbesserung seines Zustandes hängt auch die Zufriedenheit seiner Eltern zusammen, die eine Beziehung mit ihrem Kind gestalten und auch mit ihrem Kind sprechen können.

Paolo – Italien
Alter: 8 Jahre, Down - Syndrom

Paolo ist derzeit ein 8 jähriger Junge mit Down - Syndrom, dessen nachteilige Prognose im Säuglingsalter man  mittels der Aminosäuren-Therapie verändern konnte.

Die Eltern fürchteten, dass ihr Sohn nicht sprechen wird und dass es bei ihm nicht  zur Entwicklung von kognitiven  Funktionen kommt, weil dem so bei vielen Kindern mit Down - Syndrom ist.

Bei Paolo beobachtete man eine schwerwiegende psychische und motorische Entwicklungsverzögerung (einschließlich einer niedrigen Muskelspannung - Hypotonie). Die negative Prognose wurde durch die Feststellung von weiteren Geburtsfehlern unterstützt, es wurde ein Herzfehler diagnostiziert, der die weitere physische und psychische Entwicklung und den Gesamtzustand  verschlimmert und die Ärzte lehnen es ab, diesen Zustand, der eine Operation erfordert  zu lösen, in Anbetracht dessen, dass die Gesamtprognose so nachteilig ist.

Paolo ist fast ein Jahr alt und die Eltern kommen ins Zentrum der Aminosäuren-Therapie. Nach und nach verbessert sich Paolos Zustand. Die motorische Entwicklung (mitsamt der Muskelspannung) wird stabil und normalisiert, Paolo fängt an schrittweise zu laufen. Es kommt zur Verbesserung der psychischen Entwicklung und des Intellektes, aber weiterhin bleibt die Sprachentwicklung im Rückstand.

Im Alter von zwei Jahren und neun Monaten, auf Grund einer Verbesserung der Prognose nach der Therapie mittels Aminosäuren-Komplexe, entscheiden sich die Ärzte zur Lösung seines angeborenen Herzfehlers – erfolgreich wurde eine Operation durchgeführt.  Paolo führt die Aminosäuren-Therapie fort und im Alter von drei Jahren kommt es zur Verbesserung  und  Sprachentwicklung – er spricht erste Redewendungen und einfache Sätze. Ab dem sechsten Lebensjahr nähert sich Paolos Entwicklung der von gesunden Kindern. Er besucht die Schule, er lernt erfolgreich lesen und schreiben auch rechnen. Die Sprache und Psyche verbessern sich weiter. Er ist imstande eines abstrakten Denkens, das bei Kindern mit Down - Syndrom nur umständlich entwickelt, auch bei günstiger Prognose.