Schlaganfall und  Schädel – Hirn – Trauma

Effektivität der Aminosäurenpräparate bei Schlaganfall und  Schädel-Hirn-Trauma



Bei dieser breiten Gruppe der Erkrankten mit unterschiedlicher neurologischer Symptomatik kann man bei rechzeitiger Verabreichung – nach dem Insult ausgezeichnete Ergebnisse erzielen. Positive Veränderungen werden bei 80%  der Fälle mit Schlaganfall und Schädel-Hirn-Trauma registriert, abhängig vom Zeitabschnitt,  ab dem Insult. Nach aktuellem  Zustand  kann man eine Minderung oder Elimination der Spastik und Rigidität, eine Umfangsvergrößerung  der Gelenkbewegung, eine positive Auswirkung auf  die Sprachfähigkeit, bis zur vollen Wiederherstellung beobachten.
Bei Patienten mit  älterem Insult oder Schädel-Hirn-Trauma (ab ½ Jahr bis zu einigen Jahren) kann die Verabreichung von Aminosäurenpräparaten  auch eine positive Auswirkung haben. Zum Beispiel bei irreversiblen Kontrakturen im Bereich des Ellbogens oder des Handgelenkes kommt es zu Minderung des Schmerzsyndroms.
Prinzip der Aminosäurewirkung ist unterschiedlich von der klassischen Therapie dieser Zustände (z. B. Nootropic). Sie wirken direkt im geschädigten Gewebe mittels diverser Mechanismen – die Neuronen  erstellen neue Synapse oder   die „schlafenden Zellen„ werden erweckt – es kommt zur teilweisen  oder sogar gänzlichen Regeneration der verlorenen Funktion.