Perinatalenzephalopathie der Neugeborenen

Effektivität der Aminosäurentherapie bei Perinatalenzephalopathie der Neugeborenen

Während der Enzephalopathie entsteht eine Störung der Reihenfolge der Wachstumsphasen und der Differenzierung des Gehirns – die gesunden Gehirnzellen können sich in den Prozess des Zellunterganges einschalten und das ermöglicht die weitere Entwicklung des klinischen Bildes der zerebralen Kinderlähmung, der Epilepsie, des Hydrozephalus und der geistigen Behinderung. Das heißt, die perinatale Pathologie gilt als ein ursächlicher Faktor mehrerer Erkrankungen des zentralen Nervensystems im Kindesalter. Andererseits erlaubt die Flexibilität des Gehirns des Kindes, die im perinatalen Alter erhaltene Störung wesentlich zu kompensieren, wenn der medizinische Eingriff früh genug und adäquat ist. Die Methode der Aminosäurentherapie ist eine Möglichkeit, die gestörten biochemischen Reaktionen im Gehirngewebe zu korrigieren, insbesondere das gestörte Energiepotenzial der Neuronen wieder herzustellen, die Prozesse der Remyelinisierung zu verstärken sowie toxische Metabolite zu neutralisieren. So gilt die Verschreibung der Aminosäurenpräparate für Kinder mit den Merkmalen der perinatalen Gehirnstörung als wirksame Prophylaxe gegen die weitere Entwicklung der Erkrankungen mit dem psychoneurologischen Profil.