Epilepsie

Effektivität der Aminosäurenpräparate bei Epilepsie


Die Effektivität der Applikation von Aminosäurenpräparaten bei Epilepsie - Kranken  ist komplex. Die Applikation der Aminosäuren ist äußerst wirksam auf das paroxysmale und psychopathologische Epilepsie - Bestandteil. Besonders bei Kindern mit Epilepsie - Vorkommen ist die Wirkung auf das psychopathologische Bestandteil wichtig, die Einwirkung der sich wiederholenden epileptischen Anfällen kann auf die Entwicklung des Kindes schwerwiegende Folgen haben.

Der Wirkungs - Mechanismus von Aminosäurenpräparaten ist die Stimulation der Neurogenese, die Aktivierung der schlafenden Nervenzellen und Nutzung der Eigenreserven des Organismus, diese können auf Grund des Impulses von Aminosäurenkomplexen zur Reparation der beschädigten Nervenzellen genutzt werden. 

Epilepsie

 

Die Epilepsietherapie ist wohl eines der schwierigsten Probleme der Medizin. Viele Patienten nehmen langfristig Antiepileptika ein, mit einer minimalen Auswirkung auf Anfälle. Oder völlig vergeblich.
 
Medikamente, wie Valproate (Depakine, usw.), Orphiril,Topamax, Kepra – sind ein starkes Arsenal in der Heilung der Epilepsie, aber die Patienten reagieren oft gar nicht auf diese und bilden somit eine Gruppe der Patienten, die resistent auf die Therapie sind.

Die Aminosäurenpräparate sind eine indirekte Konkurrenz der klassischen antiepileptischen Präparate. Aminosäuren können allerdings die Therapie der Epilepsie effektiv vervollständigen.  

Kleinkind mit Westa Syndrom, die nicht einmal auf Sinakten reagieren, leben eben bei der Einnahme von Aminosäuren auf. Die Freude der Eltern ist riesig, wenn sie anstatt 65 bis 70 an Anfällen (infantile Spasmen) tagsüber, nur 5-7 deren haben.   Das Kind weckt sozusagen auf, kehrt in das Leben zurück. Die Augen sind lebhafter, das Kind schaut auf seine Umgebung und beginnt die Welt kennen zu lernen.
 
Eltern vieler unserer Patienten behaupten, dass sie das erstemal ein Lächeln im Gesicht ihres Kindes sahen. Und das mittels Hilfe unserer Präparate, die dem Gehirn das Gleichgewicht zwischen Anregung und Dämpfung gaben und die Bildung neuer Verbindungen zwischen den Neuronen stimulierten. 

Effektivität der Aminosäuren beim Epilepsie - Ablauf

Eine positive Auswirkung der Aminosäuren - Komplexe beim Epilepsie - Ablauf und epileptischen Anfällen wird schon nach sieben bis zehn Tagen ab Applikations - Beginn sichtbar und überdauert einige Monate bis zu einem halben Jahr ab Applikations - Abschluss. Bei Epilepsie - Erkrankten ändert sich der Charakter der Anfälle, wir können die Veränderung der generalisierten Anfälle partiell beobachten. Die Anfälle  können gänzlich verschwinden oder deren Wiederholungsfrequenz  sinkt um 50 – 75%. Eine weitere Auswirkung  der Applikation von Aminosäurenkomplexen bei Epilepsie - Kranken ist auch eine Minderung bis Schwund der Begleiterscheinungen in der Epilepsie - Anfallphase, wie z. B. Schläfrigkeit, Übelkeits - Gefühl, Kopfschmerzen, Erschöpfungs -Gefühl.
Viele Kinder mit Epilepsie haben auch Sprach - und mentale Entwicklungsverzögerung. Jede konventionelle anti - epileptische Therapie bringt mit sich weitere Nebenwirkungen und könnte auch die Sprach - und mentale Entwicklung bei diesen Kindern mit Epilepsie verdrängen. Aminosäurenpräparate können die Sprach - und mentale Fähigkeiten verbessern und auch in vielen Fällen werden die Epilepsieerscheinungen mit Hilfe der Aminosäurenpräparate reduziert. Auch wenn das Kind an resistente Form der Epilepsie leidet und die konventionelle anti - epileptische Therapie und auch die Aminosäurentherapie keine Linderung der Anfälle bringt, wird die Sprach- und mentale Entwicklung durch Verabreichung der Aminosäurenpräparate positiv beeinflusst.    

Wichtig ist auch die Effektivität  auf den psychologischen Zustand  des Epilepsie-Kranken. Es kommt zu einer beträchtlichen Ermäßigung  der Dysforie und asthenischer  Erscheinungen, es kommt zur Steigerung  der physischen und  intellektuellen Aktivität, zur Verbesserung der  Wahrnehmungs - Kontrolle und Fähigkeit der Interaktion und   Reaktivität beim Epilepsie - Kranken.

Vorteil der Aminosäurenkomplexe bei der Therapie der Epilepsie ist ein minimales     Vorkommnis  von unerwünschten Auswirkungen und minimaler Triftigkeit.

Ein positiver Effekt wird auch bei der EEG - Untersuchung bemerkt. Bei den meisten Epilepsie - Kranken werden qualitative und quantitative Minimalisierungen der epileptischen Komplexe sichtbar und die Reaktivität der Hirnrinde  sinkt auf die Funktions - Belastung. 
 

Epilepsie bei Kindern

Die Effektivität der Aminosäurentherapie ist besonders bei Kindern mit Epilepsie ersichtlich. Bei dieser Gruppe kommt es bei der Epilepsie - Erkrankung zur Verzögerung derIntellektentwicklung und zur Senkung des Intelekts überhaupt. Die Aminosäurenpräparate sind imstande diesen Trend rückgängig zu machen und ermöglichen  eine weitere Intellektentwicklung. 
Ein Junge aus Deutschland (3,5 Jahre) reagierte schon während des ersten Monats positiv auf die Verabreichung von Aminosäuren. Die Anzahl der Anfälle von 40 am Tag wurde auf 7 täglich gemindert. Nun nimmt er Aminosäuren schon mehr als ein Jahr ein, wir beobachten auch eine Verbesserung der psychischen und physischen Entwicklung.

Zum Beispiel Anna aus Polen (2,5 Jahre) nimmt Aminosäuren schon seit 6 Monaten ein. Leider halfen ihr die Aminosäuren und auch die Standardpflege nicht bei der Minderung von Anfällen. Aber vor der Aminosäurentherapie war sie in der Entwicklung verzögert, konnte keine physischen Aktivitäten entwickeln, lag nur beweglos da, jetzt ist sie imstande sich zu wenden, aufzusetzen und zu sitzen. Auch die psychische Entwicklung geht voran, sie interessiert sich für die Umgebung, nimmt Spielsachen und ihre Eltern wahr. Mehr in der Sektion Beispiele aus der Praxis

 


Klassifikation der epileptischen Anfälle gemäß der Internationalen Liga gegen Epilepsie

Von einer Kommission der Internationalen Liga gegen Epilepsie wurden die verschiedenen epileptischen Anfälle genau beschrieben und ihre Benennung festgelegt.
Es werden zwei Gruppen unterschieden: fokale Anfälle, bei denen das Anfallsgeschehen in einer umschriebenen Region der Hirnrinde stattfindet, und generalisierte Anfälle, bei denen das gesamte Gehirn in das epileptische Geschehen einbezogen ist.
Eine Übersicht über die internationale Klassifikation der verschiedenen Anfälle gibt die folgende Tabelle. 

Fokale Anfälle

Generalisierte Anfälle 

Nicht klassifizierbare epileptische Anfälle

Fokale Anfälle werden durch eine nicht normale elektrische Aktivität in einem umschriebenen Gebiet der Gehirnrinde ausgelöst. Im EEG finden sich dementsprechend örtlich umschriebene epileptiforme Entladungen. Generalisierte Anfälle sind Ausdruck einer nicht normalen elektrischen Aktivität in der gesamten Gehirnrinde. Im EEG zeigen sich deshalb auch über allen Hirnregionen gleichzeitig epileptiforme Entladungen.
Bei einem generalisieren Anfall ist der Patient in der Regel deutlich bewusstseinsgetrübt oder bewusstlos. Generalisierte Anfälle können mit oder ohne Muskelzuckungen einher gehen. Zu den generalisierten Anfällen gehören folgende Anfallsformen: Absencen, myoklonische Anfälle, klonische Anfälle tonische Anfälle, tonisch-klonische Anfälle und atonische Anfälle.
Es gibt daneben epileptische Anfälle, die man nicht richtig einordnen kann (passen zu keiner der beschriebenen Anfallsformen, zu ungenaue Beschreibung oder keiner hat sie gesehen).
Die Abgrenzung nichtepileptischer psychogener (pseudoepileptischer) Anfälle, die so aussehen können wie echte epileptische Anfälle, von den epileptischen Anfällen können sehr schwierig sein. Die psychogenen Anfälle gehen nicht mit epileptischen Entladungen im EEG einher, sie treten meist unbewusst wegen unbewältigter psychischer Probleme auf.
Sehr selten wird auch von Personen nur vorgegeben, dass epileptische Anfälle aufgetreten seien, was in Wirklichkeit nicht stimmt.
(Quelle: Internationale Liga gegen Epilepsie)

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