Das Aufmerksamkeits – Hyperaktivitätssyndrom (ADHS), Hyperkinetische Störung.
 
ADHS ist eine Störung der Nervensystem-Entwicklung, die sich durch unterschiedliche Aufmerksamkeitsstörungen (Unaufmerksamkeit), Hyperaktivität und Impulsivität, die nicht adekvat sind zum Alter, auszeichnet. Bei Kleinkindern ist es normal, wenn sie nicht über längere Zeit aufmerksam sind, bei größeren, die schon zur Schule gehen, wird angenommen, dass sie im Unterricht aufmerksam zuhören werden. Das ADHS Syndrom wird häufig von anderen Krankheiten begleitet, wie Epilepsie, Mental- oder Sprachverzögerung. In leichteren Fällen ist es nicht einfach Kinder mit ADHS von sehr aktiven, die sich für alles um sich interessieren, aber an keiner Störung des Nervensystems und Hyperaktivität leiden, zu unterscheiden.
Ein Kind mit ADHS ist gesprächig, laut, hört während des Gesprächs nicht zu, befolgt nicht die Instruktionen, ist zerstreut, verliert Sachen, ist vergesslich, immerfort stört es und unterbricht die anderen. Das Kind ist unruhig, es zappelt auf dem Stuhl, kann nicht warten, bis es beim Spielen an die Reihe kommt, schreit aus, die Hyperaktivität ist sichtbar.
ADHS kann man schon beim Kind, dass den Kindergarten besucht, erkennen. Die Kinder sind wild, haben Wutanfälle,sind nicht zu bewältigen. ADHS wird meistens erst mit der Einschulung erkennbar wo die Kinder wegen der Hyperaktivität zurückbleiben im Vergleich zu ihren Altersgenossen. Manche Kinder insoweit, dass sie Spezialschulen besuchen müssen.
 
 
 
Nach unseren Erfahrungen bringen die Aminosäurenpräparate schon sichtbare Veränderungen im Laufe des ersten Monats der Verabreichung. Bei den Kindern kommt es zur Minderung der Hyperaktivität, sie konzentrieren sich mehr auf die Sache, sind beim Spielen und Lernen länger aufmerksam. In der Schule spielt das Kind mit anderen Kindern, schaut sich aufmerksam Bilderbücher an, malt, schreit und unterbricht nicht. Es ist besser zu bewältigen, hat keine Wutanfälle. Unsere Erfahrungen zeigen, dass wenn die Kinder Aminosäurenkomplexe schon ab dem Kindergarten verabreicht bekommen, sind sie imstande eine normale Schule zu besuchen und gute Ergebnisse zu erzielen. Die Verabreichung der Aminosäuren bei Kindern im Schulater, hilft den Kindern den Unterricht zu bewältigen, genau wie Kinder ohne dem ADHS Syndrom, somit wird eine Ausschließung aus der Standardschule und eine Einweisung in eine Spezialschule vermieden.
Vorteil der Verabreichung von Aminosäuren bei Kindern mit ADHS ist, dass sie nicht nur die Aufmerksamkeit erhöhen und die Hyperaktivität mindern, sondern, dass sie auch die Mental- und Sprachentwicklung verbessern.
Auch Fachleute, die mit dem Kind arbeiten, wie Psychologen und Logopäden, stellen begeistert fest, dass es endlich möglich ist mit dem Kind den erforderlichen Kontakt und die Zusammenarbeit aufzunehmen.
 
 

Über ADHS

ADHS ist eine Neuroentwicklung - Störung, die in jedem Kindesalter auftreten kann. Diese Störung klingt etwa bei der Hälfte von Fällen um das zwanzigste Lebensjahr ab, aber bei der zweiten Hälfte überdauerrt sie bis ins Erwachsenenalter. Für dieses Syndrom wurden und werden viele Bezeichnungen benutzt – Aufmerksamkeitsstörung, Hyperkinetisches Syndrom, Leichte Gehirndysfunktion, Infantiles Psychosyndrom, Hyperkinetische Störung, oder Syndrom der Aufmerksamkeitsstörung.
 
Das Aufkommen von ADHS wird bei 5-20% Kindern geschätzt (mehr, falls wir auch Aufmerksamkeitssstörungen mit einer minimal geprägten Störung der Impulsivität und Hyperaktivität einberechnen), es ist häufiger bei Jungs als bei Mädchen. Eben Mädchen leiden mehr an einer überdauernden Aufmerksamkeitsstörung und müssen deshalb nicht als ADHS identifiziert werden. Warum das Vorkommen und die Erscheinungsformen unterschiedlich sind bei Mädchen und Jungs, ist nicht bekannt, man nimmt an, es könnten genetische und hormonale Einflüsse vorhanden sein. Zu den angenommenen Ursachen von ADHS gehören genetische Einflüsse (bei nähsten Verwandten ist das Aufkommen noch 5x höher), hypoxische Gehirnschädigung vor und während der Geburt, einen Enfluss könnte auch das Rauchen der Mutter im Laufe der Schwangerschaft haben.
Die Aminosäuren helfen dank ihres Regulierungseinflusses in vielen Prozessen, auf der Zellen- und Gewebeebene helfen sie die Anregungs- und Hemmprozesse in den Neuronen zu harmonisieren, die bei ADHS beschädigt sind. Somit können sie die Hyperaktivität beeinflussen oder senken. Zugleich haben sie einen leichten Reizeffekt und durch diesen Mechanismus erhöhen sie die Aufmerksamkeit. Das Kind ist dann mittels der Aminosäuren aufmerksamer und ruhiger.
 
Die Therapie von ADHS erfordert eine komplexe Einstellung, die Zusammenarbeit der Eltern mit den Lehrern, Psychologen, Neurologen und Psychiatern. Die Kinder haben ein spezielles Regime, das die Bewältigung des Schulunterrichts ermöglicht, die Eltern lernen es tolerant zu sein und mit dem Kind gut umzugehen.
Bei der Behandlung von ADHS, vor allem bei Kindern die noch begleitende Erkrankungen wie Epilepsie oder Depressionen haben, hat ihre Stelle auch die Pharmakotherapie. In der Behandlung werden Psychostimulanzia, Antidepressiva, Antipsychotika oder Neuroleptika genutzt. Die Behandlung wird oft durch unerwünschte Wirkungen, die die Therapie limitieren, begleitet. Als Beispiel kann man methylphenidat Natrium ( Ritalin, Concerta) erwähnen, wo die Therapie von unerwünschten Wirkungen wie Schlaflosigkeit, Bauch- und Kopfschmerzen begleitet wird.

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